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Letter of Intent zur bilanziellen Restrukturierung der VDN AG unterzeichnet
Schwerte, 11. November
2004
Die Vorstände der Düsseldorfer Finanzholding VDN Vereinigte
Deutsche Nickel-Werke AG (VDN AG – ISIN
DE0006455009/WKN645500) und der Deutsche Nickel AG in
Schwerte haben sich mit einer Gruppe institutioneller Anleihegläubiger
der 7,125 % Inhaber-Teilschuldverschreibungen von 1999/2006 der
Deutsche Nickel AG (ISIN DE0002417961/WKN 241796), der
wesentlichen Gläubigerbank der zum Deutsche Nickel Teilkonzern
gehörenden EuroCoin AG und dem gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger
im Grundsatz über die bilanzielle Restrukturierung der
VDN AG verständigt und einen Letter of Intent unterzeichnet. Die
erfolgreiche Umsetzung dieser Restrukturierungsmanßnahmen hängt
noch von der Zustimmung der Gläubigerbanken des VDN -Konzerns
ab. Sie werden einen positiven Eigenkapitaleffekt zugunsten der VDN
AG in Höhe von etwa 120 Mio. EURO zur Folge haben.
Die Unterzeichner des Letter of Intent beabsichtigen, mittels einer
gesonderten Gesellschaft (NewCo) stufenweise folgende Transaktion
bis spätestens zum 26. November 2004 umzusetzen:
Zunächst soll die NewCo, deren Gesellschafter die gepoolten
Anleihegläubiger sein werden, sowohl die Intercompany-Forderungen
der Deutsche Nickel AG gegenüber der VDN AG als auch die Gesellschaftsanteile
an der Saxonia Edelmetalle GmbH, der EuroCoin
AG, der Auerhammer Metallwerke GmbH und der Deutsche Nickel
Press Tec GmbH übernehmen.
In einem zweiten Schritt ist beabsichtigt, sämtliche Gesellschaftsanteile
der VDN AG an der Deutsche Nickel AG – im Zusammenwirken
mit den Geschäftsbanken der VDN AG – auf die NewCo zu
übertragen. Als Gegenleistung erfolgt dann die wirtschaftliche Freistellung
der VDN AG von nahezu allen aktuell passivierten Verbindlichkeiten.
Darüber hinaus ist in dem Letter of Intent eine flankierende
Liquiditätszusage in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro vorgesehen. Die
Parteien des Letter of Intent haben ferner vereinbart, nach besten
Kräften darauf hinzuwirken, dass die VDN AG auch von der Garantie
freigestellt wird, die in Bezug auf die 7,125%-Industrieanleihe der
Deutsche Nickel AG (ISIN DE0002417961/WKN 241796) besteht.
Die VDN AG soll als Gegenleistung ferner einen Besserungsschein
einräumen, der oberhalb eines positiven Eigenkapitals der VDN AG
in Höhe von 15 Millionen Euro eingreifen würde. Wichtige Kreditfinanzierer
des Konzerns der VDN AG erklären zugleich, notwendige
Liquidität zur Bearbeitung des wirtschaftlich bedeutsamen Auftrags
zur Produktion von Münzrohlingen für die Türkei freizugeben. Als
weitere Schritte zur Sanierung der Bilanz der VDN AG ist beabsichtigt,
dass Immobilienvermögen am Standort Schwerte in eine konzerninterne
Gesellschaft auszugliedern und in diesem Zusammenhang
stille Reserven in Höhe von etwa 8 Millionen Euro, die die Gewinn- und
Verlustrechnungen der Deutsche Nickel AG und mittelbar der
VDN AG positiv beeinflussen, zu heben.
Medienkontakt:
Thomas Schulz
PR Senior Berater
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Die VDN AG (ISIN DE0006455009) versteht sich als Strategie- und Führungsholding sowie als Bindeglied der Gesamtgruppe zum Kapitalmarkt. VDN führt die vier Business Units Fastening Systems, Nonferrous Metal Technology, Payment Systems und Home Decoration, die in ihren Märkten jeweils führende Positionen einnehmen und weltweit tätig sind.
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