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VDN: Innerhalb gesetzlicher Fristen jede Chance zur Sanierung nutzen
Aufsichtsrat der VDN AG: Noch besteht Chance zur Entschuldung
der VDN AG
Institutionelle Anleihegläubiger mit Geschäftsbanken noch
nicht einig
Frist für Gültigkeit des Letter of intent wird nicht verlängert
Düsseldorf/Schwerte, den 13. Dezember 2004
Der Aufsichtsrat der VDN AG
hat dem Vorstand der Düsseldorfer Finanzholding Vereinigte Deutsche
Nickelwerke VDN AG empfohlen, innerhalb der gesetzlichen Fristen jede
Chance zur Entschuldung der VDN AG zu nutzen.
Nach Ansicht des Aufsichtsrates haben die Verhandlungen über den Verkauf
des Teilkonzerns Deutsche Nickel AG an die institutionellen
Anleihegläubiger der 7,125% Teilschuldverschreibung 1999/2006 und somit
die Entschuldung der VDN AG über das vergangene Wochenende juristische
Fortschritte gemacht. Allerdings gehen die neuen Vorschläge der
institutionellen Finanzinvestoren über die rechtliche Konstruktion
hinaus, die am 11. November 2004 in einem Letter of Intent bereits
vereinbart war.
Der Aufsichtsrat nahm heute zur Kenntnis, dass sich die wesentlichen
Anleihegläubiger bislang noch nicht mit den Geschäftsbanken des VDN
Konzerns über die notwendigen Gegenleistungen zur Entschuldung der VDN
AG einigen konnten. In entsprechenden Gesprächen, die erstmals Mitte der
vergangenen Woche geführt wurden, wurden nicht alle Probleme
abschließend verhandelt.
Der Aufsichtsrat der VDN AG hat beschlossen, die zuletzt vereinbarte
Frist zur Umsetzung des Letter of Intent auch unter den veränderten
Vorzeichen nicht nochmals zu verlängern. Dem Vorstand der VDN AG wurde
empfohlen, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu
stellen, wenn innerhalb der gesetzlichen Fristen die Zahlungsfähigkeit
der VDN AG nicht wiederhergestellt werden kann.
Medienkontakt:
Thomas Schulz
PR Senior Berater
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Die VDN AG (ISIN DE0006455009) versteht sich als Strategie- und Führungsholding sowie als Bindeglied der Gesamtgruppe zum Kapitalmarkt. VDN führt die vier Business Units Fastening Systems, Nonferrous Metal Technology, Payment Systems und Home Decoration, die in ihren Märkten jeweils führende Positionen einnehmen und weltweit tätig sind.
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