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Insolvente VDN AG verkauft Anteile an Alkor Vénilia GmbH

19. Juni 2006

Der Insolvenzverwalter der Düsseldorfer Finanzholding Vereinigte Deutsche Nickelwerke VDN AG i.I. (ISIN DE0006455009/WKN645500) mit Verwaltungssitz in Köln hat die Anteile an der VDN-Tochtergesellschaft Alkor Vénilia GmbH an eine private Investmentgesellschaft verkauft. Die Alkor Vénilia Gruppe, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der VDN AG i.I., wurde als europäischer Marktführer im Bereich der Heimdekoration bislang im Insolvenzverfahren der Muttergesellschaft erfolgreich fortgeführt.

Der Verkaufspreis kommt im Wesentlichen den vorrangig besicherten Gläubigern zu Gute. Nach Prüfung der vorhandenen Vermögenswerte, der bestehenden Sicherungsrechte, der angemeldeten Forderungen und der aus der Abwicklung resultierenden Masseverbindlichkeiten besteht derzeit für die für die nachrangig besicherten Anleihegläubiger nur eine geringe Quotenerwartung. In der Konsequenz können die Aktionäre der VDN AG i.I. keine Ansprüche auf ein sich möglicherweise ergebendes restliches Eigenkapitalguthaben erwarten. Die Aktien der VDN AG i.I. haben solange keinen Wert, wie nicht alle Gläubigeransprüche befriedigt sind.

Das Amtsgericht Köln hatte am 1. September 2005 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der VDN AG wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet, nachdem die Finanzholding am 31. Mai 2005 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen musste.

Medienkontakt:
Thomas Schulz
rw konzept - Agentur für Unternehmenskommunikation -
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