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Anleihegläubiger beschließen zweite Versammlung
• Versammlung der Anleihegläubiger Deutsche Nickel AG vertagt sich
• Erforderliche Mehrheit des Anleihe-Nennwertes nicht anwesend
• Überwältigende Mehrheit der Anwesenden stimmt Zukunftskonzept zu

Düsseldorf/Schwerte, den 16. April 2004. Die Versammlung der Anleihegläubiger der 7,125 % Inhaber-Teilschuldverschreibungen von 1999/2006 der Deutsche Nickel AG in Schwerte hat sich heute auf einen zweiten Versammlungstermin vertagt. Die erste Versammlungsrunde stimmte dem umfassenden Zukunftskonzept für den VDN-Konzern mit überwältigender Mehrheit zu. Die erforderliche Mehrheit des Anlage-Nennwertes in Höhe von aktuell 104 Millionen Euro war allerdings nicht zur Versammlung der Anleihegläubiger anwesend.

Die Gläubiger werden sich nun voraussichtlich Mitte Mai wieder treffen. Anpassungen der Anleihebedingungen sollen zum einen vorgenommen werden in bezug auf die Laufzeit der Anleihe, die auf den 31. Dezember 2006 verlängert werden soll. Zum anderen soll der Zinsfuss der Anleihe für den Zeitraum vom 1. Januar 2004 bis zum 31. Dezember 2004 auf 3,201 Prozent pro Jahr herabgesetzt werden.

Die Anleihegläubiger nutzten die erste Versammlung, um sich ausführlich vom Vorstand der Deutsche Nickel AG über das Finanzierungs- und Restrukturierungskonzept der Düsseldorfer VDN AG zu informieren. Stefan Wolff, Vorstand der Deutsche Nickel AG und Vorstandmitglied der VDN AG, wies auf die gegenseitigen Verflechtungen der einzelnen Geschäftsbereiche der VDN AG hin und erklärte, dass nur ein umfassendes Zukunftskonzept für alle Geschäftsbereiche gemeinsam zu realisieren sein.

In ihren jeweiligen Märkten nehmen die Geschäftsbereiche der VDN AG - Befestigungstechnik (Fastening Systems), NE-Metalltechnologie (Nonferrous Metal Technology), Zahlungsmittel (Payment Systems) und Wohndekor (Home Decoration) – trotz teilweise schwerwiegender Markteinbrüche nach wie vor führende Wettbewerbspositionen ein. Nach der Zustimmung der Kernbanken und der Anleihegläubiger sollen durch eine umfassende Neuordnung mit einem in sich geschlossenem Zukunftskonzept die Marktchancen der VDN-Geschäftsbereiche in dem schwierigen Umfeld stagnierender Marktentwicklungen gesichert und ausgebaut werden.

 

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