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„Neue“ VDN an der Frankfurter Wertpapierbörse
Die Verschmelzung ... zum "neuen" VDN-Konzern
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Kurse haben sich den Umtauschverhältnissen angepasst
Quelle: Nebenwerte-Journal 7.2.2002
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Mit der Verschmelzung (zur neuen VDN Anm.d.Unternehmens) wird angestrebt,
den Free Float zu
erhöhen, um die Kapitalmarktfähigkeit zu verbessern und damit eine
Basis für "eine kontinuierliche
Wertsteigerung" zu schaffen. Nach Abschluss aller Transaktionen
(einschließlich HA) wird Michael
Schröer ca. 60 % am Aktienkapital der VDN (neu) von dann € 32,3
Mio. halten. Ein Streubesitzanteil
von 40 % eröffne der Gesellschaft sogar den Zugang zum MDAX. Rund
3500 Mitarbeiter sollen einen
Umsatz von mehr als € 1 Mrd. und ein EBIT von ca. € 75 Mio. erwirtschaften;
der Unternehmenswert
wird mit € 500 Mio. angegeben. Unter der Holding VDN AG werden vier
Unternehmensbereiche ange-
siedelt: NE-Metalle mit der Deutsche Nickel AG (100%), Zahlungsmittel
mit der EuroCoin AG (100%),
Wohndekor mit der Hindrichs-Auffermann AG (100%) und Befesti-gungsmittel
mit der börsennotierten
Joh. Friedrich Behrens AG (65,2 %). Ob bei dieser Konstellation
die Börsennotiz für die Behrens AG
aufrechterhalten wird, ist natürlich eine spannende Frage.
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Kursverläufe
Die Kursverläufe der einzelnen Gesellschaften bestätigen die Aussagen
der beteiligten Vorstände,
dass die Kursentwicklung unbefriedigend verlief. Sicher ist es auch
richtig, dass bei nur geringem
Streubesitz IR-Maßnahmen wenig Sinn machen. .... Die Meldung über
die Handelsregistereintragung
vom 08.01.2002 ist von der Haubrok Investor Relations verteilt worden,
so dass auf eine künftig pro-
fessionellere IR-Arbeit geschlossen werden kann.
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Unser Fazit
Über das Ergebnis der "neuen" VDN AG kann zum jetzigen Zeitpunkt
nur spekuliert werden, zumal
teilweise Zwischen- berichte fehlen. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung
bei 6 Mio. Aktien ca.
€ 91 Mio. Die Umtauschverhältnisse spiegeln sich in den einzelnen
Kursen wider, die sich entsprechend
angepasst haben. Neben den fundamentalen Daten bleibt abzuwarten,
ob der Vorstand die Kommunikation
mit dem Kapitalmarkt ernst nimmt. Die lange Schweigephase vor der
Meldung über die Handelsregister-
eintragung und die Formulierung "juristische Gründe" für die Verschiebung
der HA-Verschmelzung sind
zumindest kein Ruhmesblatt. LPW hat schließlich selbst im September
2001 im Bundesanzeiger gemeldet,
dass gegen die Verschmelzung der Hindrichs-Auffermann AG zwei Anfech-tungsklagen
erhoben wurden.
Interessierte Anleger, die ihre Entscheidung nicht nur auf die vorgestellten
Pläne und ambitionierten Er-
wartungen der VDN AG abstellen, sollten die Veröffentlichung der
ersten Zahlen für 2001 und des
Ausblicks für 2002 abwarten.
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